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warten, erwarten, abwarten


Weihnachtsbaum, Weihnachtsfreude, Erwartung, Warten, Blog von Stefanie Kühner, Coach aus Warburg

Was wird Weihnachten dieses Jahr mit sich bringen? Die Erwartungen sind groß, manchmal zu groß. Wir wünschen uns Geschenke und weiße Weihnachten, ein besonderes Menü soll es geben, die ganze Familie kommt zusammen. Wird es friedlich und stimmungsvoll sein, oder wird es Streit geben? Wir freuen uns auf diese besonderen Tage und sind gleichzeitig angespannt.

Die Freude der Kinder ist da ungetrübter, sie können es gar nicht mehr erwarten. Wie gut, dass Adventskalender die Wartezeit verkürzen.

Advent kommt aus dem Lateinischen und heißt Ankunft. Auf eine Ankunft, zum Beispiel auf einem Bahnhof, kannst du auf zwei unterschiedliche Arten warten. Du wartest ab, ob der Zug pünktlich kommt, du kannst nichts tun, außer dir die Zeit mit Warten zu vertreiben. Im Wort "abwarten" schwingt in meinen Ohren Passivität mit, ich warte bis etwas passiert.

Ganz anders die Erwartung. Du freust dich auf deine Freundin, die gleich ankommen wird. Denke nur an werdende Eltern, die ihr Baby erwarten. Auch sie wissen nicht wann die Ankunft, die Geburt, genau sein wird, doch sie warten nicht einfach ab, sie bereiten sich vor, sind aktiv und voller Vorfreude. In dem Wort "Erwartung" schwingt Hoffnung mit, es geht über das warten und abwarten hinaus.

In welcher Haltung gehst du auf die Weihnachtszeit zu? Wartest du sorgenvoll ab, ob es friedvolle Festtage werden? Oder kannst du es, ähnlich wie Kinder, gar nicht mehr erwarten, deine Familie wiederzusehen, gemeinsam Zeit zu verbringen, lecker zu essen?

Wie kannst du vom Abwarten zum Erwarten kommen? Frage dich, über was du dich an Weihnachten freuen würdest und was du konkret tun kannst, um diese Weihnachtsfreude Realität werden zu lassen? Denn es macht keinen Sinn von etwas zu träumen, dass du nicht selbst beeinflussen kannst, da wären wir wieder beim Abwarten. Und dann gehe los, tu es einfach, geh auf deine Weihnachtsfreude zu und warte, was passiert, erwarte Weihnachten.

Übrigens: Jesus kam vor mehr als 2000 Jahren in Bethlehem zur Welt. Als die Hirten und Sterndeuter seine Geburt angekündigt bekamen, konnten sie es gar nicht mehr erwarten, sie eilten voller Freude zur Krippe, um das Kind zu sehen und den Sohn Gottes anzubeten. Seine Geburt feiern wir an Weihnachten. Er hat uns Frieden und Versöhnung mit Gott gebracht. Glaubst du das? Und wenn ja - wartest du ab oder erwartest du ihn?

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